Es hängt von deinem Budget ab, wie viel du fürs Wohnen ausgeben kannst. Wenn du von der Sozialhilfe unterstützt wirst, darfst du das Limit für den Mietzins, den das Sozialamt bestimmt, nicht überschreiten. Frag den Betrag am besten beim Sozialamt nach, denn er ist in jeder Gemeinde anders. Auch wenn du Ergänzungsleistungen (EL) beziehst, gibt es ein Mietzinslimit. Hier unterscheidet sich das Limit nach Region (Stadt, Agglomeration oder Land). Denk bei der eigenen Wohnung daran, eine Hausratversicherung abzuschliessen.
In einer Wohngemeinschaft (WG) teilst du dir die Kosten mit anderen Personen, du wohnst also günstiger als alleine. Bei der sogenannten Solidarmiete unterschreiben alle Parteien den Mietvertrag. Das bedeutet, dass alle in der WG wohnhaften Personen gegenüber dem Vermieter oder der Vermieterin solidarisch haften. Eine andere Variante ist die Untermiete. Bei dieser Form wird ein Hauptmieter oder eine Hauptmieterin bestimmt und die anderen Parteien sind in Untermiete. In diesem Fall haftet nur der Hautmieter oder die Hauptmieterin gegenüber dem Vermieter oder der Vermieterin.
Ziehst du mit deinem Freund oder deiner Freundin zusammen? Macht euch Gedanken, wie ihr das finanziell organisieren wollt. In der Regel unterschreiben beide den Mietvertrag und ihr teilt euch das Mietzinsdepot.
Generell gilt beim gemeinsamen Wohnen: So ganz ohne Regeln geht’s nicht. Der Mieterinnen- und Mieterverband Zürich liefert auf seiner Website viele hilfreiche Tipps, was es zu beachten gibt.
Tipps Gemeinsam Wohnen